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Weit mit Rabe, 2010. Acryl, Strukturpaste und Öl auf Lwd. 110 x 145 cm
Intention und Ausdruck
Günter Pichler's Bilderwelt wird bestimmt durch die menschliche Existenz. In abstrakten, poetischen Farbräumen auf mehreren Bildebenen ist er auf der Suche nach Daseinserklärungen mit der Intention, seelische und psychische Vorgänge darzustellen.
Im selbst bestimmten Kunstkosmos versucht er das Menschliche tief zu empfinden und zu interpretieren. Der Bildraum ist durchzogen von gliedernden und strukturellen, abstrakten Elementen in welche Figurmotive oder fragmentierte Körper gesetzt werden. Selbst bei noch so abstrakt angelegten Bildern setzt sich letztendlich doch die menschliche Figur durch, wenn auch nur schemenhaft, wie z.B. in dem viele abstrakte Kopfformen stehen als pars pro toto für den menschlichen Körper, diverse Körpersegmente und Körperteile werden emotional oder symbolisch aufgeladen und bestimmen die Bilddynamik.
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DA PIChLA’s Bildkompositionen entstehen spontan und sind vorwiegend dem intuitiven Malprozess unterworfen. Orientiert an der postexpressionistischen Neuen Malerei der 1980er Jahre bestimmen lebendige und dynamische Vorgänge die Komposition, wobei Formen einander durchdringen und Motive einer bewegten Metamorphose unterzogen werden.
Annette Stein 2010
(Textauszug Katalog DA PIChLA )
KLARHEIT UND WAHRHEIT
LASSEN SICH NICHT VEREINBAREN,
WAHRHEIT MUSS UNKLAR SEIN!
IN DER UNKLARHEIT DER BILDER
LIEGT DIE WAHRHEIT DES BETRACHTERS.
G. Pichler 2007

